Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtgrabens

Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtgrabens

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtgrabens

Chinatown und Kat Luang

Das Herz der Stadt schlägt auf am Kat Luang, dem zentralen Markt der Stadt (Kat heisst Markt auf Nordthailändisch). Die trubeligen Markthallen befinden sich am Fluss in der Nähe der Old Iron Bridge und bilden gleichzeitig das Zentrum Chinatowns. Auf der Aussenseite zum Fluss hin sind jede Menge Blumenstände. Man kann  beispielsweise Girlanden, Orchideen, in den Wintermonaten Rosen und Lilien erstehen. Die Blumenketten und Sträusse sind kleine Kunstwerke.

Gleich dahinter befindet sich  dort die Fisch und Fleisch Abteilung des Marktes, hier sollte man sich auf die strengen Gerüche einstellen. Trockenfisch und frische Fische gibt es ebenso wie ebenfalls Rind- Huhn- oder Schweinefleisch. An die Schweineköpfe in der Auslage muss sich dabei das europäische Auge erst gewöhnen. Ach sind Hühnerfüsse und Innereien sind dabei keine Seltenheit auf thailändischen Märkten. In den geschlossenen Markthallen befinden sich vielen Trockenobst Ständen.

Spezialität in Chiang Mai

Eine Spezialität in Chiang Mai sind getrocknete Erdbeeren und Macadamia Nüsse, die an vielen Ständen feilgeboten werden. Auch die typischen Nordthailändischen Chili Pasten, die man mit frittierten Schweine Krusten oder Gemüse isst, stehen dabei hoch im Kurs und die Händler reichen daher einem die Köstlichkeiten zum Probieren. Obst und Gemüsehändler finden sich demgemäß quer über den Markt verteilt. Leuchtend rote Drachenfrüchte, quietschgelbe Mangos, stachelige Kaktusfeigen konkurrieren mit allerlei anderem exotischem Obst. In der Durian Zeit legt sich ein Schweissfuss Geruch über die Stände, dann wird die Königin der Früchte zu hohen Preisen verkauft. Wie auf jeden thailändischen Markt fehlen auch hier Kleider und Schuhe nicht. Im ersten Stock haben sich beispielsweise kleine Shops mit typisch nordthailänden Gewändern niedergelessan, auch Schuluniformen und Lingerie kann man kaufen. Plastikshops mit Haushaltsgegenständen und jede Menge Tand dürfen daher ebenfalls nicht fehlen.

Die Gassen

In den umliegenden Gassen haben sich jede Menge Inder mit ihren Stoffläden niedergelassen. Praktischerweise auch Schneider und Nähereien, so dass man sich den gekauften Stoff gleich umarbeiten lassen kann. In der Auslage der Goldläden funkelt das Edelmetall um die Wette und der Tagespreis wird den Käufern auf LED Bildschirmen angezeigt. Viele der kleinen Läden verkaufen typische nordthailändische Handarbeiten wie Taschen, Schlüsselanhänger und Sarongs. Ein Fest für die Sinne ist der Besuch des Kat Luang. Am Abend, wenn die Marktstände und Geschäfte schliessen kommen die mobilen Garküchen auf den Plan und das Viertel verwandelt sich in ein Open Air Restaurant.

Gleich hinter dem Markt befindet sich ein schöner Chinesischer Tempel. Bunte Drachen schauen auf den Besucher von kleinen Türmchen und dem Eingangsportal hinab. im Inneren sitzen da dicke Goldene Buddhas, vor Ihnen auf den Tischen sind zahlreiche Opfergaben aufgebaut, die Luft ist geschwängert von Räucherwerk.

Etwas weiter findet man auch einen Sikh Tempel. Auf dem Areal wurde bereits 1905 der Tempel der Glaubensgemeinschaft gebaut und heute steht dort ein beeindruckendes 4 stöckiges Gebäude. Der Namdhari Gurudwada.

Chinesischen Apotheken

Während man durch das Viertel schlendert, sollte man auf jedenfall auch einen Blick in eine der chinesischen Apotheken werfen. Bis unter die Decke stapeln sich dort Gefässe mit getrockneten Pflanzen, gemörserten Pulvern und allerlei fremdartig riechenden Kräutern. Bei Dr. Wang kann man vortellig werden, er verschreibt Tees und Akkupunktur bei gesundheitlichen Problemen. (Mo – Sa 11-14 Uhr, Dr. Sheng Zhong Wang / Mae Hia Clinic, 48-52 Chang Moi Road, Chiang Mai 50300 Thailand)

Auf der gegenüberliegenden Fluss Seite hat sich dort ein beliebtes Ausgehviertel mit Restaurants, Galerien und Bars entwickelt. Im» Riverside«  beispielsweise finden sich viele Ausländer und Touristen ein, auf der Speisekarte stehen neben Burgern, Sandwiches auch einige nicht scharfe Thai Gerichte, die Küche hat sich auf Ausländer spezialisiert. Live Musik am Abend und gut gelauntes freundliches Personal.

Restaurants

»Im Deck 1«, dem Restaurant des Rarin Jinda Hotels & Spa geht es gediegen zu. Chill Out Musik und Fusion Food erwartet den hungrigen Gast. Im »The Good View« bekommt man überwiegend Thai Food. »The Gallery« bietet Thai und europäisches Essen in einem tollen Ambiente an. Antiqhe Möbel, wechselnde Ausstellungen und und einen Jazz Club, direkt am Fluss. Einfach hingegen ist das »Regina´s « das Guest House, das in einem alten Holzhaus untergebracht ist, hat in seinem kleinen Garten am Fluss ein paar Tische aufgestellt und es gibt Sandwiches und einfache Thai Gerichte.

Gleich daneben liegt beispielsweise das»Vieng Joom On Teahose« in einem sehr schönen aufwendig restaurierten Kolonialhaus. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite sind außerdem weitere Galerien ansässig und hier befindet sich auch das »The Woo« eine Art Gallery mit Cafe und Restaurant. Es wird in Kolonialambiente Fusion Food angeboten, gute Smoothies und feine Desserts. Im hinteren befindet sich außerdem dort ein schöner Einrichtungsladen.

Unweit des »Woo« liegt in der Bamrungrat Soi 2 das »Lhisu Cultural Heritage Centre«. Ein kleines Museum über das Leben und Wirken der Lhisu. Einem Bergvolk im Norden des Landes. Mimi, selbst eine Lhisu hat schöne Webarbeiten aus ihrem Dorf in der Ausstellung, traditionelle Kostüme, Arbeitsweisen und Informationen über das Leben und Wirken der Lhisu.

Autorin und Bloggerin : Sandra Wohlfart

 



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